Schulprojekte

Schülergarten Hergiswil

Projekt

Seit 1996 führt die Umweltberatung OW/NW im Auftrag der Schulgemeinde Hergiswil den Schülergarten Hergiswil. Jeweils eine Gartensaison lang dürfen Hergiswiler Dritt- bzw. Viertklässer 2 bis 2.5 Stunden pro Woche vom März bis Oktober pflanzen, säen, jäten, giessen, ernten und vieles mehr. Dies unter der Leitung und Betreuung einer Fachperson. Die Lehrpersonen unterstützen jeweils den Outdoorunterricht mit grossem Engagement mit ergänzenden Projekten und Arbeiten Schulzimmer.

 

Chronik der BetreuerInnen des Schülergartens
1996 - 1997: Karin Kayser-Frutschi, Ingenieurin Gartenbau und Weinbau
1998 - 1999: Michael Wanner, Natur- und Umweltfachmann, Primarlehrer
2000 - 2001: Franziska Waser, Umwelt- und Naturpädagogin, Primarlehrerin
seit 2002: Alex Fries, Naturgärtner, Hergiswil

 

Impressionen in Text und Bild
Wir, die 3./4. Klasse Dorf durfte dieses Jahr im Schulgarten beim Schulhaus Matt arbeiten. Herr Fries lernte uns das "Gärtnern".
           
Als wir zum ersten Mal in den Schulgarten kamen, war ein Riesendurcheinander. Zuerst mussten wir die Erde lockern, jäten und dann die grössten Steine herauslesen und in einen Kübel werfen. Dann machten wir die Wege und bereiteten unser eigenes Beet vor. Das war gar nicht so einfach. Nachher machten wir Rillen, die so aussahen wie unsere Initialen. Dann säten wir Kresse hinein.
           
Wir pflanzten während der Gartenzeit viele verschiedene Sorten Gemüse, Kräuter und Blumen und lernten sie auch besser kennen. Wenn das Gemüse reif war, konnten wir es ernten und nach Hause nehmen.
           
In unserem Garten gab es auch Beeren wie: Erdbeeren, Johannesbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Stachelbeeren.
           
Wir sahen viele Tiere, die im Garten leben: Regenwürmer, Engerlinge, Spinnen, Blattläuse, Raupen, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Fliegen, Vögel, Schnecken, Molche, ... und sogar eine Blindschleiche! Einmal durften wir sogar Tiere suchen, das war lustig.
 
In den Pausen durften wir Apfelsaft trinken und auf den Kirschbaum klettern.
Manchmal war das Wetter nicht so schön und wir konnten nicht in den Schulgarten.
Nach jeder Gartenstunde mussten wir auch ein Gartenprotokoll schreiben.
Unser Höhepunkt war der Rundgang durch den Garten mit unseren Eltern. Danach gab es ein Apéro: frisches Gemüse, Kresse- und Schnittlauchbrötchen.
Auch in den Ferien brauchten die Pflanzen Wasser, wir hatten einen genauen Giessplan.
Im Schulgarten gab es viel zu tun. Am Schluss mussten wir viel aufräumen. Trotzdem war es eine schöne Zeit.

Was wir noch sagen möchten:

Wir danken Herr Fries für die schönen Gartenstunden.
Wir finden es sehr schade, dass wir keinen Garten mehr haben!

Laura, Melanie, Adi, Adrian, Dominik und Tim